grn Radon im Keller

Probleme im Haus bereitet das natürlich auftretende, aus dem Boden kommende radioaktive Edelgas Radon. Es bildet sich durch den Zerfall von natürlichem Uran über Radium zum Radon. Uran ist weltweit in verschiedenen Konzentrationen im Gestein vorhanden.

Radon kann man weder riechen, noch schmecken. Es tritt aus dem Boden aus und reichert sich z.B. in schlecht belüfteten Kellern, in Souterrain-Wohnungen oder in nicht unterkellertem Erdgeschoss an. Durch das Einatmen nimmt man Radon auf. Der Alphastrahler gelangen so direkt in den Körper und kann die Gesundheit gefährden. Nach dem Rauchen ist Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.

Wie viele Radon aus dem Boden austritt ist sehr verschieden und auch vom Wetter abhängig. Die Messung sollten deshalb mindestens über eine Wochelaufen. Wird infolge dessen zu viel Radon gemessen, ist die Sanierung kein Problem: Durch regelmäßiges Lüften oder eine Zwangslüftung kann das Radon schnell und kostengünstig aus dem Haus gebracht werden. Teure Sanierungsmaßnahmen, wie eine nachträgliche Abdichtung des Kellers sind meist nicht notwendig. Im Einzelfall lässt sich jedoch entscheiden, ob eine Leckortung (z.B. ein Riss in der Bodenplatte, ein Rohrdurchbruch in der Wand) und die Abdichtung dieses Lecks günstiger oder praktikabler sind, als der Einbau einer Lüftungsanlage.

grn Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Haus auf einem Gebiet mit hohem Radon-Gehalt liegt, schauen Sie auf der Radonkarte des Bundesamtes für Strahlenschutz nach. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nehmen wir Messungen vor. Rufen Sie uns an oder mailen Sie uns.