grn PCB-haltige Flammschutzmittel schaden der Gesundheit

PCB, das ist die Abkürzung für polychlorierte Biphenyle. Zu ihnen gehören sehr unterschiedliche Verbindungen, bei denen es sich jedoch immer um chlorierte Kohlenstoffe handelt. 1998 wurde die Verwendung der PCB in Deutschland verboten. Doch als Altlasten finden sie sich noch heute in Wohnungen, Häusern und Büros.

Sie stecken als dauerelestische Fugenmasse zwischen den Baustoffen, als Flammschutzmittel und Weichmacher in Ummantelungen von Kabeln, in Klebern, Kunststoffen und als Flammschutz in Deckenplattenanstrichen. Außerdem fanden PCB als Kühl- und Isolierflüssigkeit in Kondensatoren und Transformatoren Anwendung und wurde als Schmierstoff und Getriebeöl verwendet. Die Chance, das man diese Stoffe im Innenraum noch heute findet, sind nach wie vor recht hoch.

Von Lehrern, die lange Jahre an einer Schule mit PCB-haltigen Deckenplattenanstrichen gearbeitet haben, wurden Symptome wie Chlorakne, Haarausfall, Lidschwellungen, Überpigmentierung der Haut, Störungen des Immunsystems, Leberfunktionsstörungen, Menstruationsbeschwerden, Müdigkeit, Juckreiz, Bronchitis und von einem allgemeinen Krankheitsgefühl berichtet.

Heute ist bekannt, das PCB sich im Körper anreichern und über die Muttermilch ans Baby abgegeben werden können. Wie toxisch PCB ist, ist abhängig von der jeweiligen Verbindung. Es ist jedoch bekannt, das sie die krebserzeugende Wirkung vieler Verbindungen verstärken. PCB können Schwangeren gefährlich werden, da sie auch im Verdacht stehen, hormonähnlich zu wirken. Außerdem schädigen sie das Immunsystem. Bei hohen Dosen können auch akute Gesundheitsschäden auftreten.

Intensives Lüften hilft als Sofortmaßnahme, stellt aber keine Dauerlösung dar. Außerdem gibt es erste Hinweise, das PCB auch über die Haut aufgenommen werden können.

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