grn Auswirkungen von Schimmelpilzgiften (Mykotoxine)

Anders als die MVOCs verhält es sich mit den Pilzgiften, die Schimmelpilze abgeben: die Mykotoxine. Bestimmte Schimmelpilze, wie zum Beispiel Stachybotrys atra, Aspergillus spp., Penicillium spp., Trichoderma, Paecilomyces können sehr potente Gifte produzieren. Diese sind hauptsächlich in den Sporen enthalten und können unter bestimmten Umweltbedingung an die Luft abgegeben werden und die Raumluft kontaminieren.

Bisher sind rund 200 Schimmelpilzarten bekannt, die unter bestimmten Voraussetzungen Mykotoxine bilden. Während die Auswirkungen von Mykotoxinen in Lebensmitteln seit langem untersucht werden, gibt es nur sehr wenige Studien, die sich mit den gesundheitlichen Risiken durch Schimmelpilzgifte in der Wohnung und im Büro befassen.

Dennoch sind zwei Krankheiten bekannt, die allein durch die Gifte der Schimmelpilze hervorgerufen werden können. Die Krankheiten sind jedoch selten und treten meist nur bei einer sehr hohen Konzentration z.B. organischem Feinstaub auf.

  1. Toxische Reaktionen, die medizinisch als Mykotoxikose bekannt sind, treten nur bei Schimmelpilzen in sehr hohen Sporenkonzentrationen (>108 KBE/m3 ) auf, die gleichzeitig auch Mykotoxine bilden. Die Mykotoxikose sind äußerst selten!

  2. Die toxische Alveolitis ist eine grippeartige, akute Erkrankung mit den Symptomen Fieber, Schüttelfrost, Husten und Kurzatmigkeit, die klinisch der akuten Phase der allergischen Alveolitis ähnelt. Das Krankheitsbild wurde erstmals 1946 als Drescherfieber beschrieben.

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